Obst

Das Produktezentrum Obst hat folgende Aufgaben:

  • Betreuung des regionalen Früchtezentrums
  • Ernteschätzungen Steinobst
  • Organisation von Flurbegehungen und Erfahrungsaustauschen

Mitglieder

  • Meuter Tobias, Vinelz 079 777 32 60, Mail
  • Peter Manuel, Spiez, 033 654 19 00, Mail
  • Messerli Marco, Kirchdorf, 077 401 60 78, Mail
  • Grunder Fabian, 079 585 27 65, Mail
  • Hofmann David, Sutz, 079 341 48 26, Mail 
  • Schmidiger Hanna (Administration), Koppigen, 077 401 73 68, Mail


Aktuelles


Aktivitäten 2026

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Anlässe, Kurse, Tätigkeiten 2026
Hier finden Sie alle Tätigkeiten von Berner Früchte die übers ganze Jahr angeboten werden.
Nutzen Sie die Gelegenheit und melden sich an.
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Anlässe, Erfahrungsaustausch etc. 2026 PZ Obst

 

19.11.2026 13.30 Uhr         Schlusssitzung PZ Obst bei Frigemo, Zollikofen

 

weitere Anlässe finden Sie unter dem Kursprogramm


Erfahrungsaustausch PZ Obst (Kernobst)

Die Einladung des PZ Obst zum Erfahrungsaustausch am 30. April 2026 auf dem Landwirtschaftsbetrieb der Familie Messerli in Kirchdorf stiess auf grosses Interesse. So trafen rund 40 Produzent / innen und Interessierte in Kirchdorf ein.

 

Gestartet wurde mit einer Vor-führung des Segway-Mähroboters, ein 4-Rad angetriebener Mäher, der auch mit Steigungen bis zu 84 % zurechtkommt. Äste häckselt der Mähroboter problemlos, alles, was grösser ist, umfährt er. Mit dem 360° Scanner erkennt er Hindernisse, wie grössere Äste, im Besonderen aber auch Igel oder andere Kleintiere, was den Nachteinsatz des Mähers möglich macht. Bevor der Mähroboter die Obstanlage selbständig mäht, ist ein gewisser Zeitaufwand nötig. So muss die Anlage abgefahren und kartiert werden, damit der Segway-Mähroboter ein klar ab-gestecktes Raster hat, wo gemäht werden soll und wo Sperrzonen liegen. Dies gilt auch für den zweiten vorgeführten Roboter, der Yarbo-Mähroboter. Dieser beeindruckte mit seiner sichtlich guten Geländegängigkeit. Ein eher schweres, robustes Raupenfahrzeug, das Hindernisse erkennt und bis 70 % steigfähig ist. Ein Highlight des Abends war die Demonstration des Agropiloten von der Landi Aare. Nebst dem Spritzen von Pflanzenschutz-mitteln, können auch Dünger oder Schneckenkörner mit dem Agropiloten ausgebracht werden. Er fliegt mit 5 km/h, pro Hektare wird mit einer Spritzmenge von 600 l gerechnet. Die Tröpfchen-grösse wird mittels Rotationsdüsen bestimmt. Für das Betanken der Drohne dient ein dafür konzipier-ter Bus, der mit einem 600 l

Tank, Reserve-Akkus und Ladegerät ausgerüstet ist. Der Pflanzen-schutz mit dem Agropiloten ist im Vergleich zum Sprühgerät teuer, kann in Notfallsituationen aber durchaus sinnvoll sein. Ist das Befahren der Anlage beispielsweise in einem nassen Frühjahr nicht möglich, kann der Pflanzenschutz mit dem Agropilot eine durchaus wertvolle Alternative bieten. Anschliessend stellte Marco Messerli den Bio-Betrieb, eine Generationengemeinschaft, mit Schwerpunkt Apfelproduktion vor. Nebst den Äpfeln wird etwas Steinobst und am hofeigenen 35 Aren grossen Rebhang PIWI-Weisswein der Sorte Solaris produziert. Die Umstellung des Betriebs auf Bio erfolgte 2013. Bezüglich des Pflanzenschutzes hat sich seither einiges getan, so ist die Palette an im Bio-Anbau bewilligten Pflanzenschutzmittel heute um einiges grösser. Die Philosophie des Betriebs ist indes-sen auch, einen schönen Apfel

zu produzieren, der einem unter ÖLN-Bedingungen produzierten Apfel in nichts nachsteht. Marco führte durch den Betrieb. Für eine effiziente Produktion ist eine gute Mechanisierung das A und O. Die jährlich produzierten 350 – 400 t Äpfel werden selber vermarktet, weshalb in CA-Lager, Abpack- und Sortieranlage investiert wurde. Um die 20 verschiedene Sorten werden produziert und an Märitfahrer und Hofläden in die Region Thun, Bern und sogar an Kunden ins Waadtland geliefert. Und schon ging der spannende Erfahrungsaustausch dem Ende zu. Beim geselligen Zusammensein und Geniessen von Wurst, Süssmost und Wein vom Hof klang der Anlass aus.


Japankäfer - Merkmale und Massnahmen

Foto: Bundesamt für Landwirtschaft BLW
Foto: Bundesamt für Landwirtschaft BLW

In den vergangenen Monaten kam es immer wieder zu Fängen des Japankäfers. Da der Quarantäneorganismus meldepflichtig ist, machen wir noch einmal auf einige Merkmale und Massnahmen aufmerksam.

Den Japankäfer erkennen und melden

Seine fünf weissen Haarbüschel auf jeder Seite des Hinterleibs und zwei Haarbüschel am Ende des Hinterleibes unterscheiden ihn von ähnlich aussehenden einheimischen Käferarten. Weitere Merkmale finden Sie im Merkblatt des Kantons Bern zur Bestimmung des Japankäfers. Die Kantone führen im Auftrag des Eidgenössischer Pflanzenschutzdienstes die Gebietsüberwachung durch, welche im Jahr 2025 nochmals intensiviert wurde. Fallen mit Lockstoff sollen den Schädling anlocken und festhalten. Bei Verdacht sind auch Privatpersonen aufgefordert, einen Fund via Formular dem kantonalen Pflanzenschutzdienst zu melden. Dazu Käfer einfangen und Fotos schicken.

 

Weitere Details und Informationen zum Japankäfer


Förderung Pflanzung robuster Apfelsorten

Die Sortenliste für die Pflanzung robuster Apfelsorten ist seit Ende 2023 verfügbar. Die Gesuche im Umweltbereich, welcher die Pflanzung der robusten Apfelsorten beinhaltet, werden prioritär behandelt. Eine langfristige und sorgfältige Planung wird empfohlen, damit das Gesuch / der Antrag zum Zeitpunkt der Pflanzung bewilligt ist.

Ziel

Das Ziel dieser Massnahme, beziehungsweise der Pflanzung von Apfelsorten ist es, den Pflanzenschutzmitteleinsatz zu reduziert und dadurch die Umwelt zu schonen.

 

Beiträge

Für die Umsetzung wurden folgende Beiträge aus der Strukturverbesserung gesprochen:

– Bundesbeitrag pro ha: Fr. 14 000.– (inkl. befristeter Zuschlag von 7000.– pro ha bis 2030)

– Kantonsbeitrag pro ha: Fr. 7000.–

– Investitionskredit pro ha: Fr. 7000.

Die summierten Finanzhilfen dürfen 85% der anrechenbaren Kosten nicht überschreiten. In einem solchen Fall würden die Finanzhilfen anteilsmässig gekürzt. Die Gesucheingabe für die Beantragung allfälliger Finanzhilfen erfolgt mit Hilfe des offiziellen Gesuchformulars.

Berechtigte Betriebe

– Nur direktzahlungsberechtigte Betriebe werden unterstützt, mindestens 1 SAK

– Mindestfläche 25 Aren (Pflanzung auf verschiedenen Parzellen möglich)

Für die Einreichung des Gesuches sind folgende projektbezogene Unterlagen notwendig: Buchhaltungen / Steuererklärungen, Offerte für die Bäume, Pflanzplan inkl. Berechnung der Nettofläche, Rechnung für die Bäume, allfällige andere projektbezogenen Unterlagen. 

Sorten

Die Sorten auf der Liste wurde durch das BLW bestimmt. Unterstützung bei der Sortenwahl erhielt das BLW vom SOV, dem FiBL und Agroscope. Die aufgeführten Sorten wurden einzig aufgrund deren Robustheit gegenüber Krankheiten, Schädlingen und physiologischen Schäden getestet. Kein explizites Kriterium stellt die Markteignung dar. Folgende Sorten stehen auf der Liste: Bonita, Coop 43 (Juliet®), Ecolette, Ladina, Rustica, SQ 159 (Natyra®, Magic Star®), Topaz, WUR 037 (Freya®), Wurtwinning, Xeleven (Swing®). 

Detaillierte Sortenbeschreibung


Dokumente

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Richtpreise Direktvermarktung 2026
2026-04-Richtpreisbulletin_-Direktvermar
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Bezugsquellen Verkaufsautomaten und Smartfresh
Bezugsquellen_Verkaufsautomaten_Smartfre
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Weitere Informationen (Links)